Fragen und Antworten
Wenn Probleme mit starken Menstruationsblutungen Ihre Lebensqualität einschränken, sollten Sie sich über NovaSure® informieren. NovaSure ist ein sicheres und einfaches Verfahren zur nachweislichen Steuerung starker Menstruationsblutungen (Menorrhagie) ohne Hormonbehandlung oder Hysterektomie. NovaSure macht Schluss mit den peinlichen und lästigen Zwischenfällen, die mit starken Menstruationsblutungen einhergehen können.
Was ist Menorrhagie?Menorrhagie ist der medizinische Begriff für sehr starke Menstruationsblutungen. Wenn Ihre Blutungen bei jedem Zyklus sieben Tage oder länger andauern oder so stark sind, dass Sie Ihre Binden oder Tampons fast stündlich wechseln müssen, dann leiden Sie unter Umständen unter Menorrhagie. Genau sagen kann dies allerdings nur Ihr Arzt.
Von Menorrhagie betroffene Frauen fühlen sich häufig müde und abgespannt, leiden an Blutarmut, sind ggf. peinlichen Missgeschicken ausgesetzt und in ihrer Aktivität eingeschränkt. Wenn Ihnen diese Auswirkungen vertraut sind, wissen Sie auch, dass Menorrhagie Sie in Ihrer Lebensführung behindern kann.
Und Sie sind nicht allein, denn ca. 20 Prozent aller Frauen leiden an sehr starken Menstruationsblutungen. Aber jetzt stehen mehrere Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?Bei der Hormontherapie nehmen Sie oral Verhütungsmittel oder andere Medikamente zur Steuerung hormoneller Schwankungen ein. Aber diese Therapie ist nur in 48 Prozent aller Fälle wirksam und muss darüber hinaus normalerweise über längere Zeit beibehalten werden, wenn eine dauerhafte Wirkung erzielt werden soll.1 Zudem stellen sich bei einigen Patientinnen bestimmte unerwünschte Nebenwirkungen ein, wie Kopfschmerzen, Gewichtszunahme und Übelkeit.
D&C (Dilation und Kürettage) ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem die Innenwand des Uterus ausgeschabt wird. Dies ist für die Mehrzahl der Frauen mit Menorrhagie jedoch nur eine vorübergehende Lösung, da die Blutungen nur für einige Zyklen reduziert werden.
Wenn Sie keinen Kinderwunsch mehr haben, wird Ihnen Ihr Arzt unter Umständen zur Endometriumablation raten. Bei diesem minimal invasiven Eingriff gibt es mehrere Möglichkeiten:
• Bei der konventionellen Endometriumablation wird die Schleimhaut des Uterus mit einem elektrochirurgischen Gerät oder einem Laser entfernt. Zu den damit einhergehenden Risiken zählen das Durchstoßen der Uteruswand (Perforation), starke Blutungen, Infektionen oder Herzversagen, ausgelöst durch die Aufnahme der Flüssigkeiten, mit denen der Uterus geöffnet bzw. erweitert wird.
• Nun steht auch eine neue Generation von Geräten zur Endometriumablation zur Verfügung. Einige dieser Geräte entfernen das Endometrium mithilfe von aufgeheizten Flüssigkeiten, während andere das Gewebe durch Kälte entfernen. NovaSure® setzt dagegen auf einen exakt gesteuerten Hochfrequenzstrom.
Bei der Hysterektomie handelt es sich um die chirurgische Entfernung des Uterus. Dieser Eingriff ist die einzig definitive Behandlung für Menorrhagie-Patientinnen. Allerdings stellt die Hysterektomie einen umfassenden Eingriff dar, der stationär und unter Vollnarkose durchgeführt werden muss und chirurgische Risiken, Krankenhausaufenthalt und, je nach verwendetem Verfahren, eine Genesungszeit von bis zu 6 Wochen nach sich zieht.
Wie funktioniert die Endometriumablation mit NovaSure?Die Endometriumablation mit NovaSure ist ein effizienter minimal invasiver Eingriff, der ambulant durchgeführt werden kann und eine Alternative zur Hysterektomie darstellt. Dabei werden auch die langfristigen Risiken und Nebenwirkungen einer Hormonbehandlung ausgeschlossen. Über ein dünnes Handgerät wird das Endometrium mithilfe einer exakt bemessenen Strommenge von der Uteruswand entfernt.
Bei diesem schnell durchzuführenden und einfachen Verfahren werden keine Schnitte benötigt. Es kann sowohl in der Praxis als auch ambulant im Krankenhaus durchgeführt werden und dauert im Allgemeinen noch nicht einmal 5 Minuten, also wesentlich weniger als andere Verfahren zur Endometriumablation.
Worin bestehen die Vorteile der Endometriumablation mit NovaSure?Die Endometriumablation mit NovaSure stellt eine schnell, einfach und sicher durchzuführende Behandlung dar, die keine Vorbehandlung des Endometriums erforderlich macht. Bei anderen Verfahren müssen die Patientinnen vor der eigentlichen Behandlung unter Umständen 2 Monate lang bestimmte Medikamente einnehmen, um die Uterusschleimhaut zu verdünnen. Die Endometriumablation mit NovaSure reduziert die Kosten, Nebenwirkungen und Verzögerungen, die durch eine solche Endometrium-Vorbehandlung entstehen. Außerdem ist dieses Verfahren wesentlich einfacher einzusetzen, da es praktisch in jedem Stadium des Zyklus durchgeführt werden kann, auch während der Periode.
Welche Auswirkungen hat die Endometriumablation mit NovaSure?Bei den meisten Patientinnen stellt sich eine beträchtliche Reduzierung der Menstruationsblutungen ein. In einer kontrollierten klinischen Studie mit dem NovaSure-System wurde bei der Mehrzahl der Patientinnen bei der Nachuntersuchung nach 12 Monaten eine Reduzierung der Blutungen auf eine leichte bis mittlere Stufe festgestellt. Einige Patientinnen gaben sogar an, dass sie überhaupt keine Blutungen mehr hätten.2 Daneben verzeichneten viele Frauen als weitere Vorteile einen wesentlichen Rückgang der Menstruationsschmerzen (Dysmenorrhoe) sowie eine bedeutende Abnahme der PMS-Symptome.3
Bin ich eine mögliche Patientin für die Endometriumablation mit NovaSure?Mögliche Patientinnen für die Endometriumablation mit NovaSure sind Frauen vor der Menopause mit starken Menstruationsblutungen und abgeschlossenem Kinderwunsch. Ihr Arzt kann mithilfe entsprechender Untersuchungen andere mögliche Krankheitsbilder des Uterus ausschließen. Daneben müssen Ihr Pap-Test und Ihre Biopsie unauffällig sein.
Was spüre ich während des Eingriffs?Da der Eingriff mit NovaSure keine Narkose erfordert, ziehen viele Ärzte eine Durchführung ohne Narkose vor. Einige Ärzte nehmen den Eingriff aber auch unter lokaler Betäubung des Gebärmutterhalses vor und geben außerdem intravenös ein Beruhigungsmittel, um der Patientin den Eingriff erträglicher zu gestalten. Einige Patientinnen fühlen leichte Krämpfe, andere verspüren dagegen überhaupt keine Schmerzen.
Wie geht es mir nach dem Eingriff?Wie bei allen Endometriumablationen fühlen Sie nach dem Eingriff unter Umständen postoperative Verkrampfungen des Uterus, ggf. mit einhergehenden Beschwerden. Dem kann im Allgemeinen mit einem leichten Schmerzmittel (beispielsweise mit einem Ibuprofen-Präparat) entgegengewirkt werden. Einige Patientinnen klagen wegen der Narkose ggf. über Übelkeit und Erbrechen. Zudem werden bis mehrere Wochen nach dem Eingriff häufig auch Ausfluss und Blutungen festgestellt.
Sind die Patientinnen mit den Ergebnissen der Endometriumablation mit NovaSure zufrieden?Die hervorragenden Ergebnisse haben bei den mit dem NovaSure-System behandelten Patientinnen in sehr vielen Fällen zu hoher Zufriedenheit geführt. Einer unter den Patientinnen durchgeführten Umfrage zufolge waren über 92 Prozent der mit dem NovaSure-System behandelten Patientinnen noch 12 Monate nach der Behandlung zufrieden bzw. sehr zufrieden mit diesem Verfahren. 95 Prozent würden die Endometriumablation mit NovaSure einer Freundin empfehlen.3
Treten nach dem Eingriff Komplikationen auf?Bei allen Verfahren zur Endometriumablation werden nach dem Eingriff allgemein die folgenden Nebenwirkungen beobachtet:4
- Krämpfe bzw. Schmerzen im Bereich des Gebärmutterhalses. Die Krämpfe nach dem Eingriff können dabei leicht, mittel oder auch stark sein. Diese Krämpfe halten normalerweise bis einige Stunden nach dem Eingriff an. In seltenen Fällen dauerten die Beschwerden über mehr als einen Tag nach dem Eingriff an.
- Unmittelbar nach dem Eingriff klagten einige Patientinnen über Übelkeit und Erbrechen. Diese Beschwerden konnten medikamentös behandelt werden.
- Ausfluss
- Nachblutungen
Wie bei allen anderen Verfahren zur Endometriumablation können auch hier schwere Verletzungen auftreten, die ggf. auch zum Tod führen können. Die folgenden Nebenwirkungen können unter Umständen auftreten oder wurden bereits bei Eingriffen mit dem NovaSure-System festgestellt:4
- Verbrennungen des benachbarten Gewebes
- Verletzung der Gebärmutterwand
- Tubensterilisations-Syndrom nach der Ablation
- Luft- oder Gasembolie
- Schwangerschaftskomplikationen (Hinweis: Eine Schwangerschaft nach einer Endometriumablation ist für Mutter und Fötus sehr gefährlich)
- Infektionen oder Blutvergiftung
- Komplikationen, die zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen können
Ein wichtiger Punkt ist, dass eine Schwangerschaft nach einer Endometriumablation noch immer möglich ist, auch wenn sich die Wahrscheinlichkeit verringert.
Es sollte allerdings dabei beachtet werden, dass eine Schwangerschaft nach einer Endometriumablation für Mutter und Fötus sehr gefährlich ist. Wenn Sie beabsichtigen, in Zukunft noch ein Kind zu bekommen, sollten Sie von einer Endometriumablation Abstand nehmen. Nach einem solchen Eingriff sollten Sie auf jeden Fall eine Form der Empfängnisverhütung wählen. Auf jeden Fall sollten Sie diese Probleme mit Ihrem Arzt besprechen.
Wenden Sie sich, wie bei allen medizinischen Eingriffen, bei Fragen zur Nachsorge immer an Ihren Arzt.


